Viruskinetik / Therapiedauer / Messverfahren und
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Es kann in Einzelfällen einen gewaltigen Unterschied ausmachen, ob die untere NWG z.B. 50, 20 oder nur 10 IU/ml beträgt. Keine Frage: Je genauer das verwendete Messverfahren, desto aussagekräftiger der Eliminationsverlauf . Man kann viel aus der persönlichen Viruskinetik „herauslesen". (Je mehr Messpunkte – desto besser). Bleibt die Viruseliminationkurve bei logarithmischer Darstellung linear oder wird sogar steiler, ist das ein gutes Zeichen – es wird wohl eine individualisierte Therapiedauer ausreichen, die in Abhängigkeit von der Therapiewoche, in der die HCV-RNA nicht mehr nachweisbar ist, festgelegt wird. Sollte die Kurve mit jedem weiteren PCR-Messpunkt hingegen immer weiter abflachen, besteht die große Gefahr, sich einem Viruslast-Wert anzunähren, der eben nicht „Null" beträgt (Low-Level Nonresponder).

In diesem Fall kann es bei einem verwendeten Assay mit rel. hoher unterer NWG sehr sinnvoll sein, ein paar Tage/Wochen nach dem scheinbaren „Negativ“ dieses Ergebnis durch ein hochsensitives Verfahren zu verifizieren.

